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piquete

29. Nov 2003 03:48 ~ comments(0)







diesen 26 11 haben wirs geschafft und sind zur Dario und Maxi Gedenk Piquete gekommen. jeden 26 wird an die erschiessung der beiden vor jetzt 17 monaten bei einer Bruekcensperrungsaktion gedacht. diesemal waren es wieder so ca 3000 Menschen und unzaehligen MTDs un MTRs und Assambleas die von 12 bis 4 die grosse Bruecke im sueden der Stadt gesperrt. Die Stimmung war locker- alle haben nen leichten sonnenstich und unter der Bruecke wird auf holzfeuren gekocht. Bullen waren genau 2 zu sehen. wir sind dann uebr die leere Bruecke spaziert. (am morgen hatten wir in der innenstadt beim umsteigen noch eine ander Strassensperrung mitbekommen mit brennenden autoreifen in den engen Strassen- sehr spektakulaer- da waren es die bankangestllten die demonstriert haben.


Schrumpfende Stadt

29. Nov 2003 03:33 ~ comments(0)



Max Welch Guerra war da. und hat unter schirmherrschaft des Walter Gropius Lehrstuhl einen Vortrag ueber schrumpfende Stadte in Ostdeutschland gehalten. Er moechte von Weimar aus die neuen Leitbilder der postmodernen Stadt praegen, so wie das bauhaus die der Modernen Stadt mitgep`raegt hatte. Komisches gefuehl in einer Stadt wie dieser ueber good old Germany und sein stdtenetz zu hoeren. Und was wird natuerlich integraler bestandteil der leeren Stadten sein?Gaerten!


Geburtstag Tango

29. Nov 2003 03:21 ~ comments(0)





Unter dem Motto: Unser Halbzeit sind wir mit 15 FreunInnen und Freunde (um 11 uhr war es Chicas und Christoph und nacher um 5 Chicos und Ella)in eine nette Tangobar 12 de Octobre gegangen. Alt und Jung singen dort vom Liebeskummer und der Schmalz laeuft von den Waenden. Schoen wars! und ab jetzt gehtz schonwieder dem Ende zu :-( wos doch gerade erst so richtig schoen wird.


ALCA-selzer

24. Nov 2003 00:45 ~ comments(0)







Das schoenste Erlebnis der letzten Woche war die Demo am 21.11 gegen das ALCA, das Freihandelsabkommen das die USA mit den Laendern Suedamerikas schliessen moechte. Vergleichbar dem NAFTA mit Mexico. Nunja die verschiedensten Gruppen mobilisieren hier dagegen und sammeln Unterschrifen. Und auch fuer uns war es schoen mal ungehindert allen Anit-USAmerikanismus rauslassen zu koennen.....;-) Auf der Demo waren so ca 8000 Leute schoen ordentlich nach verschiedenen Gruppen geteilt, der Grossteil waren MTD-aus der Anibal Veron Ecke, aber es gab auch MUP MTR und Unabhaengige MTDs, und Bauernverbaende und Andere Politische und autonome Gruppen.
von den assambleas waren wenige da weil die demo freitag nachmittags um 12.00 stattfand und die ja nicht arbeitslos sind.(sagte man uns) Gut so schoen wars deshalb weil einerseits gutes wetter war (sonnenstich), weil keine Bullen da waren, weil die Stimmung gut war und lustige Komunikationstheatergruppen da waren, aber ganz besonders deshalb weil fast alle unsere bisher interrviewten Gartengruppen da waren und wir uns schon fast wie in Berlin fuehlen konnnten und immer wieder nette Bekannte trafen. (vorallem als wir dann noch wirckliche bekannten aus Berlin zufaellig trafen wurde die sache perfekt) schoen ist das demonstrieren ich hab sogar echte radical cheerleaderinnen aus sanfrancisco kennengelernt! einen kleinen schreck ahb ich bekommen als ich mich ploetzlich an genua erinnert fueht durch die aufstellungsformation einer Gruppe- (erkennt ihrs?)


Neues Heim- neue MitbewohnerInnen

24. Nov 2003 00:32 ~ comments(1)




seit gestern wohnen wir nun in einer neuen Wohnung. Gloria ist nach Berlin abgereist und wohnt jetzt in meine Zimmer und wir hier bei ihr mit Choco, Fidel und Wendy und dem Flatratecoputer und Sonnendeck und Superstereoanlage. Wendy hat gestern den Kopf noch etwas haengen lassen und will nicht recht spazieren gehen- klaefft im Hintergrund aber gerade munter von der terasserunter den Nachbarshund an. Die Katzen muessen umlernen dass sie nicht in Glorias Schlafzimmer schlafen- wo ich schlafe wegen Alergie sondern bei Christoph sie haben es aber recht schnell geschnallt und C freut sich uebr die Waermflaschen bei den inzwischen schon ganzschoen schwuehlen Naechten. alles liebe an Gloria und wenn irgendwer das liesst der lust hat ne tolle Argentinierin kennenzulernen dann einfach meine Nummer waehlen.


wir BAUEN eine alternative ökonomie

24. Nov 2003 00:20 ~ comments(0)





Dieses Wochenende gabs ein Filmfestival unter dem Motto Menschenrechte. Stattgefunden hat das ganze in einem Kino und im Hotel BAUEN ein ehemaliges luxushotel, das anfang dieses jahr schliessen sollte und dann von seinen ArbeiterInnen besetzt und weitergefuehrt wurde. und wohl auch ganz gut weiterlaeuft... Die filmvorfuehrungen fanden auf der Strasse vor dem hotel statt. Es gabe mehrer Indimedia filme zum Bolivien und Bolivianische Volkstaenze. Hier beowachten viele die Situation in Boivien... natuerlich, fuer mich ist es in meinem kopf schwer zusammen zu bringen dass ich hier in einem Nachbarland von bolivien sein soll. Zuschwach ist das gefuehl in Lateinamerika zu sein...


PhotographenDenkmal

24. Nov 2003 00:16 ~ comments(0)



hier um die ecke gibt es ein grosses Photodenkmal fuer einen Fotografen der vor eineigen jahren ermordet wurde wegen zugenauer berichterstattung.


Permakultur gegen Suburbanisierung

24. Nov 2003 00:12 ~ comments(0)





einen ganz besonderer garten haben wir ueber umwege gefunden. Marit ist nach Toronto gefahren und hat dort eine Frau kennen gelernt die einen Sohn hat der einen Freund hat der einen garten auf seinem Dach hat. Christoph meint das nennt man schneeballprinzip fuer den methodenteil unsere Arbeit. Der garten aufjedenfall war super und zwar setzt Jorge sein dach unterwasser um dort dann unter anderm mexikanischer milpa- Fruchtmischunge aus Mais Bohnen und anderem anzubauen. Sein eigentliches Zeil ist mit diesem Garten einen kleine Essbarenwald zu simulieren und diesen dann in einem Projekt in Tigre umzusetzten um dadurch die suburbanisierung zu stoppen. Das zauberhafte delta des Parama, in dem wir kajak fahren waren, soll naemlich durch strassen erschossen werden.


Gärten

23. Nov 2003 23:36 ~ comments(0)










die letzten wochen haben wir noch ein paar super nette gärten kennengelernt. einen neben einem comedor in der villa 21 also einer irregulaeren siedlung (villa. Dann einen neben noch funktioniernenden Gleisen, wie wir ueberrascht feststellten als plaetzlich ein gueterzug duch den Salat rollte, in La Boca. Das ist eines der aeltesten viertel hier in BsAs- HafenarbeiterInnen und EinwandererInnen und die tourismustbranche hat sich da was besonderes einfallen lassen und alle Haeuser erstmal bund angemalt- mit dem erfolg das da tagtaeglich touris durchgeschleust werden und die leute wenigstens postkarten verkaufen koennen. der garten der uns interessiert hat auch bund angemalte waende, und verkauft selbstgebackenes Brot. Und dann noch einen in San Telmo (Siehe oben beim Tango). dort war die Stadtverwaltung so guetig der gruppe von 10 Leuten die aus der lokalen Asamblea entstanden waren ein ca 200qm grosses eckgrundstueck zur verfuegung zu stellen, mit der AUFLAGE die betonplatten nicht anzuheben. sie haben es ganz klever durch Beete aus alten obstkisten geloest. Von der asamblea haben sie sich inzwischen geloest zuviel politischer streit zuviele Parteien- dann schonlieber machen. in diesem garten hab ich dann auch eine stevia pflanze gefunden. eine suessstoff pflanze die auch hier wenig bekannt ist. im san Telmo garten war auch dieses schoen Detail zu finden. ein plakat mit Mitos Agrentinos und davor eine Bananenstaude. die Gaerten haben aufjedenfall mythischen gehalt.


runde-häuser

23. Nov 2003 23:21 ~ comments(1)




gleich bei uns um die ecke gibts runde haeuser eimal torre dorego- ein gebauede aus den 70ern also der militaerdiktuatur und so kommt es dann auch rueber. und dann ein lustige umnutzung-- alte getreidespeicher oder silos wurden zu apartments umgebaut. die wohnungen scheinen superteuer und klein zu sein- die nachbarschaft schimft uerber die filmschnoessle die herziehen- vielleicht aber auch eine strategie gegen die suburbanisierung die hier durch die ganz reichen geschieht die in geschlossenen wohngebiete vor die stadt ziehen.-so die meinung der expertinnen. meine freundin miet aber eher dass es die coutries - also die geschlossenen siedlungen schon vorher gab- als zweitwohnungen am wochenende und erst in den letzten jahren die leute beginnen rauszuziehen um die zweite wohnung in der stadt zu sparen oder weil die verkehrsanbindungen besser geworden sind. wir warten noch auf eine einladung.


blauer baum

23. Nov 2003 23:14 ~ comments(0)



hier sind gerade ganz viele baeume blau!


Verschwundene und Engel

23. Nov 2003 20:36 ~ comments(0)




In Monteviedeo gibts ein schoenes Desparicidos- Denkmal. Hier in Buenso aires wird noch drum gestritten ob und wie erinnert werden soll. Im gespraech waren wohl Steinstehlen im zickezacke Graben. Hauptsaechlich geht der streit darum, dass ein Teil der Maiplatzmútter und auch andere Menschenrechtsorganisationen der meinung sind dass nicht erinnert werden soll solange es keine Aufarbeitung gibt. sie treiten ja schliesslich immernoch dafuer dass die Verantwortlichen bestraft werden und ueberhaupt das Thema in der Gesellschaft diskutiert wird. ausserhalb der Menschenrechts Organisationen ist das thema auch in unserem Umkreis nicht besonders praesent. Immer wieder mal hoeren wir von Geschwistern und Onkeln und Freunden die verschwunden sind aber eigentlich relativ wenig. Was uns super erstaunt hat, ist dass es kaum irgendeinen Aktion oder uberhaupt eine Regung gab zum 20 jahrestag des Uebergangs von Militaer zu Demokratur, es haette so einige daten gegeben die letzten monate hindurch (Erste grosse demos gegen die militaers september 1983, erste Wahlen im November...) uns wurde das so erklaert dass es eben nix zu feiern gaebe weil die Demokratie eben genauso weitergemat haette.

Irgendwie hat der Der dezember 2001 wohl auch nochwas damit zutun. Erstes Demonstrieren wieder, Erstes auflehnen gegen die Demokratie und auch erinnerungen an die Repression- autos ohne Nummernschilder aus denen herraus Menschen erschossen werden.

Nungut zu den BILDERN also in Uruguay gibt es wiegesagt asuch genuegend verschundene und auch eine HIJOS Bewegung (HIJOS ist eine oder besser mehrere Initiativen von Kindern von Verschwundenen- die die ESCRACHES (Demos vor den Haeusern) machen, um die Verbrecher wenigstens sozial (vor der Nachbarschaft) zu ächten wenn schon die Politik und die Justiz es nicht tun.

Hier hat der Staat nun aber ein Demkmal errichten lassen am Fluss (sehr symboltraechtig, weil ja der Grossteil der Leichen in den Fluss und ins Meer geschmissen wurden) unterhalb des Ceros (Siehe Kapitel Catalina) in einem kleinen waldstuecken wir waren da so kurz nach sonnenuntergang und das ding war eigentlich sehr schoen- Glas von innen beleuchtet ohne andere Lichtquellen. Der erste Anschlag auf das Monoment war schon veruebt worden- und die Spuren - zersplitterte Glassscheiben noch zu sehen. Der Anschlag kam wahrscheinlich von Seiten der Menschenrechtsorganisationen die sich nicht mit denkmaelern des Staates abspeisen lassen wollen. Nichts desto trotzt wars fuer uns sehr schoen:Vollmond und die Fer kommt auf diesem Bildchen wie ein Engle rueber finde ich.


Ringel-Blumenessen

23. Nov 2003 20:32 ~ comments(0)



auch hier froehne ich meinem lieblingshobby und mache mich ueber die oefentlichen parkanlagen her.


bitte melde dich

23. Nov 2003 20:02 ~ comments(0)



auf der suche nach les reines prochaines zum runterladen im netz - mache gerade erste erfahrungen mit flatrate (neue wohnung neues glueck!!!!) bin ich auf folgende aussage gestossen: "Les Reines Prochaines sind die bösen Schwestern von Michael von der Heide."

wer kennt den guten? ich kenne nur seine seite http://www.michaelvonderheide.ch/


Kultur der Woche

17. Nov 2003 04:00 ~ comments(0)


Komme gerade aus nem schoenen Thaterstueck es gibt ja wie gesagt ca 300 thater hier in der Stadtund da bin ic heute mal auf gut Glueck in ein Stueck bei uns um die Ecke gegangen. PAUSA drei Fraun sind in einem Haus am Meer. Schoen wars. hat einbisschen an Polesch errinnert.

Samstag gabs Argentinische Kultur Pur: Assado- mit rohem fleisch...nuja spaeteer dazu mehr. und dannach reaggy band

Freitags waren wir im NAVE de los Suenos im Schiff der Traume einer ehemaligen malaisianisch, katholischen Kirche die ganz in pink silver und blau ausgemalt ist. und dort gabs coole kurzfilme in der absis zum anschaun- Perfekt!

am Donnerstag waren wir erst bei einer Ausstellungseroeffnung im MALBA einem Museum modernen Lateinamerikaischer Kunst das fast wie die Haelfte der Pinakothek der Moderne in Minga ausschaugt. Es gibt eine schoenen Dauersausstellung und eine schoene Temporaere Ausstellung mit Monstern von Bari und de la Vega dannach war ich dann noch in einem Argentinischen film "Todo Juntos" ueber die gemeinsame trennung eines Klebepaeaerchen - Ja schoen ekelig! genau das richtige fuer mich Paerchenhasserin. Zum gleuck war C nicht mitgegangen.

am mittwoch war ich mit Chacho in einem argentischischen fake Doku uebr eine Tangobar El Chino super gut!

am dienstag waren wir natuerlich Tangotanzen mit den neuen schuhen

am Montag waren wir im Internetcafe.


Ich- AG auf argentinisch

17. Nov 2003 03:45 ~ comments(0)


Es ist ein bewölkter Samstag, und es sieht aus, als würde es heute noch regnen. In der Avenida Federico Lacroze blühen die Jacarandá- Bäume wie verrückt es sieht aus, als hätten sie lila Laub. Hinter dem Gebäude der Mutual Sentimiento und dem Bahnhof Federico Lacroze erstreckt sich ein stillgelegtes Eisenbahngelände. Die Gleise sind mit Gras eingewachsen. In einem grossen Wellblechschuppen findet, wie jedes Wochenende, eine Tauschbörse (trueque) statt. Mit 50 VerkaeuferInnen und BesucherInnen ist sie ein armseliges Überbleibsel der grossen Tauschringtreffen von noch vor wenigen Jahren. Auf dem Eisenbahngelände stehen hier und da alten Waggons, in denen Leute wohnen. In einem Winkel sind Häuser gebaut worden, aus allen möglichen Materialien. In deutschland waere es vielleicht ein wunderbarer Bauwagenplatz, ruhig und mit viel Raum, sich auszubreiten und alles mögliche zu veranstalten. Wir haben die Leute, die wir sahen, allerdings nicht nach dem Lebensgefühl gefragt, welches sie mit dem Wohnen in diesem asentamiento (Spontansiedlung) verbinden. Was wir auch entdecken, ist ein riesiger Wellblechschuppen, durch dessen offene Tore wir Berge von Altpapier, Menschen und die typischen Handkarren der “cartoneros” erkennen. „Cartoneros“ werden die Menschen genannt, die durch die Stadt ziehen und den Müll, der in Buenos Aires auf den Bürgersteigen vor den Häusern auf die Müllabfuhr wartet, nach Weiterverwertbarem zu durchsuchen. Ein Mann, der unsere neugierigen und unentschlossenen Gesichter bemerkt, lädt uns ein näherzukommen. Auf unsere Nachfrage, was die Männer denn da machen, werden wir in ein kleines Häuschen innerhalb des Schuppens geführt. Hier sitzt der Mensch, der die Wertstoffe aufkauft, die die cartoneros bringen. Und er erzählt uns sehr bereitwillig von seiner Arbeit, und von Argentinien. Zuerst klärt er uns darüber auf, dass das Wort “cartonero” erst seit zwei Jahren in Gebrauch sei, seit sehr viele Menschen gezwungen sind, auf diese Weise Geld zu verdienen. Früher hiessen die Leute, die Wertstoffe sammelten und weiterverkauften, “botelleros” (“botella” = Flasche). Der Vater des Wertstoffaufkäufers hatte schon damit seinen Lebensunterhalt verdient, leere Weinflaschen an die Kellereien zurückzuverkaufen.
Allerdings hat das Wertstoffrecycling eine unterbrochene Tradition (wenn überhaupt) in Argentinien: in den 90er Jahren, in der Zeit Menems und der 1:1- Dollarparität des Peso wurden, so der Wertstoffaufkäufer, sehr viele Waren (z.B. auch Karton) aus Europa und den USA importiert- und der Müll von der städtischen Müllentsorgung gesammelt und z.B. nach Japan verkauft, wo Landaufschüttungen damit gemacht wurden- oder eben Recycling. Da der Peso in den letzten Jahren sehr an Wert verloren hat und die argentinische Wirtschaft nicht mehr so kaufkräftig ist, findet ein Restrukturierungsprozess statt. Produkte werden wieder mehr im Land hergestellt, und der Abfall bleibt im Land. Die Stoff- und Produktionskreisläufe schliessen sich auf nationaler Ebene, sozusagen. Und das Sammeln von Wertstoffen durch Leute, die sonst keine oder kaum Arbeit haben, hat seinen festen Platz in diesen Strukturen. Das geschäftige Treiben in der Sammelstelle hat nichts Provisorisches- es ist eine Tätigkeit und ein Geschäft. Schlecht an diesem Geschäft ist, dass die Tätigkeit der cartoneros zwar anerkannt ist und die Stadtregierung diesbezüglich Massnahmen getroffen hat: Die cartoneros duerfen umsonst die Zuege benutzen, die sie in die Innenstadt bringen, und es gibt Kampagnen, die die Menschen auffordern, den Muell zu Hause vorzutrennen, um den ihre Arbeit zu erleichtern (ein interessantes Detail dabei ist die Konkurrenz zwischen der privatisierten Muellabfuhr und den cartoneros). Verträge, Sozialversicherung oder ähnliches gibt es aber selbstverstaendlich nicht. Ebenso betont unser Gespraechsartner, dass selbstverständlich mehr Geld zu verdienen ist, wenn die gesamte Familie zusammenhilft. Und es sind keine seltenen Bilder, auch Kinder nachts mit den Handkarren durch die Strassen von Buenos Aires ziehen zu sehen.

Um den Lebensunterhalt komplett zu bestreiten, reicht es allerdings auch dann kaum aus: 20 Centavos (ca. 7 Euro- Cent)für ein Kilo alte Zeitungen, ein bisschen mehr für Karton. Ein Peso für ein Kilo Altglas, und 4 Peso für ein Kilo Kupfer aus alten Leitungen: auf diese Weise schaffen es die Arbeitsamsten, bis zu 30 Peso an einem Tag zusammenzubekommen. Der Durchschnitt sind jedoch um die 10 Peso: wenig mehr als 3 Euro. Bei fünf Arbeitstagen die Woche zwischen 60 und 200 euro im Monat- das ist mehr Geld, als das staatliche Arbeitslosenprogramm pro Familie vorsieht, nämlich 50 Euro im Monat.

Nicht nur deswegen findet der Aufkäufer, dass die Armen lieber Müll sammeln sollen. Er prangert die "Nehmer- Mentialität" der Menschen hier an, die der Staat seit der Ära Peron in den 50er Jahren geschaffen hat. Zu dieser Zeit war Argentinien dank der Nahrungsmittelexporte (vor allem Rindfleisch) ein reiches Land, und Peron zog mit umfangreichen sozialen Gesetzgebungen, vor allem für die arbeitenden Klassen, die Zuneigung und Stimmen vieler Menschen auf sich. Dazu gehörte aber seit Beginn auch ein System des Klientelismus, in dem Leuten Vergünstigungen im Gegenzug zu politischer Untestützung gewährt werden. In den armen Gegenden der Hauptstadt sind das oft Nahrungsmittelpakete, und viele Menschen, die wir hier getroffen haben sind deshalb gegen diese Staatsgeschenke, weil die Menschen dadurch in Passivität und Abhängigkeit gehalten werden. Ob mensch die cartoneros zur neoliberalen (Selbst)Befreiung vom staatlichen Paternalismus beglückwünschen darf....?


Teaches of PEACHES

17. Nov 2003 03:16 ~ comments(0)





Fotos von Ariel- gracias! no estas triste que no fuistes a cenar con peaches. aber das Konzert war super! erst waren wir ja noch auf eim Treffen mehrere Asambleas, die gemeinsam uebrlgen wies weitergehen soll. Sehr spannend. Nachdem sie nun ein Jahr lang eher fuer sich alleine gearbeitet haben und vieles aufgebaut haben an kulturprogramm, und volkskueche... gibt es jetzt eben wieder poitischer zu werden ohne sich dabei an die konventionelle Politik anzunaehern. sie suchen nach einem neuen Weg. Tony Negri war ja von einem Monat da und hatte ein essay ueber Argentinien geschrieben. Er hat wohl auch die Hoffnung dass sich hier die Multitude zusammenschliesst uebr Klassengrenzen hinweg und nach neuen Formen der Politk sucht. Das hat viele hier angekotzt und viele angeturned. Trotzdem beleibt es eine schwere suche und Basisdemokratie braucht ihre Zeit. Es wurde viel uebr Identitaet geredet und abgewogen zwischen temporaeren Buendnissen.... Ich hatte das gefuehl dass sie sich nicht so recht trauen einen schritt weiterzu gehen und was wircklich neues anzufangen. Irgendwo ist wohl die Identitaet auf der strecke geblieben wenn sie sich fragen wo ihre Identitaet sei. Ingrid meint dass sie eben ihre verfuegbare Zeit in aber sie werden sich wieder treffen und Basisdemokratie braucht eben ihre Zeit. Ingrid meinet allerdings dass die Asambleaisten einfach schon alle ihre Zeit in die Aurechterhaltung der Zentren Stecken uweurden und daher nur schwer die Zeit haetten an theoretische politik su denken.

nunja wir werden den prozess weiterverfolgen und der wird weitergehen die naechsten PLENA termine sind schon festgelegt.

proppen voll war es dann beim PEACHES konzert- aber beiweitem nciht so horizontal- nur sie hat uns was vorgemacht und das war auch gut so! toll wars! und wir in der vordersten Reihe mein t-shirt konnte man nacher auswringe. Ich hab sie sogar einbischen getragen als sie sich in die Menge schmiss.

nur die RythemKings hab ich als vorband vermisst- dafuer gabs ein vorperformance- zwei weisse Tiger haben eine strunde lang schach gespiel auf der buehne zu schoenen techno.


die wellen von valizas

17. Nov 2003 02:59 ~ comments(0)









In Monteviedeo konnten wir dann schon ein Haeuschen miten um ans Meer zu fahren. Und so sind wir nach Valizas gekommen. 5 Studen Bussfahr haben sich auch wenn es nur 2 Naechte waren. Hiddenseefeeling! Ohne Paeaerchen. Ja wir sind angekommen und haben das kleine strohgedeckte huettchen dass offensichtlich schon viele Familienurlaube gesehen hatte gleich ins herz geschlossen- sammt der maeusefamilie die sich auch uebr die abwechslung im speisseplan gefreut hat. vom fenster aus kann man den wanderduenen beim wandern zuschaun. Hier gibts naemlich malwieder die groessten und tollsten und einzigartigsten Wanderduenen ueberhaupt- damit ist es der vierte ort der Welt den ich kenne nach Gran Canaria, Frankreich und Polen ... Sieht auch ganz aehnlich aus wie in llowni-- ach gott wie war noch der name- naja bei danzig in der naehe

Dann sind wir durch die Reihen der anderen kleine Haeusschen die aber alle leer waren weil hier noch vorsaison ist zum endlosen sandstrand und und ins ca 22 Grad warme wasser gehuepft- mit schwimmen war nciht viel weil die wellen so hoch waren surfbrett vergessen.

-oh im deutschlandfunk den ich gerade uebers internet hoere kommt gerade Der Daeumling auf englisch verton...

Mein Abendessen hab ich mir dann an der Flussmuendung geholt die von den fischern als natuerlicher Hafen benutzt wird und wo um 6 uhr bei tollem Sonnenuntergang den Hippies fisch verkauft wird (Hippies sind die einzigen die hier mit den fischern das ganze jahr wohnen.) naja mir war der Fisch dann etwas zu frisch und ich hab mir lieber im Fischladen ein Filet gekauft- lecker- die Haelfte gebraten die andere als Sushi gegessen- (Jens vermisst) Christoph hat die gelegenheit genutz und sich Paprika gemacht die ich ja nicht esse,

Am naechsten morgen haben wir uns dann zu den Riesenduenen uebersetzten lassen und haben die Wuestenwanderung begonnen- Erst ging es gibt dort auch einen Berg mit den wunderlichsten glattgeschliffenene Steinformationen- superschoen! Dauerwind vom Meer und glaenzend blauer Himmel. Ich bin dann weiter und weiter am Strand (Caro, Kazi und alle FUFlerinnen vermisst)leider immerwieder vorbei an Seehundleichen- die auf den Inseln vor dem Strand leben- bis ich die Wale gesehen hab- s.o. aber auch an tausenden leerer schildkröteneier und einer modernen flaschenpost- Tetrapack aus Deutschland! Danach noch einbischen Duenenspringen und dann wieder Fischessen.

und dann noch einbldchen von mir und christoph im Ombu- die faulen naemlich von innen raus und geben tolle baumhaeuser- hauser- im - wald eigentlich genau die umkehrungn unserers dipl-themas.

Ach war das Schoen!!! nur ganz schwer haben wir uns zum zurueckfahren bewegen koennen aber wir hatten ja schon die PEACHES konzertkarten fuer samstag.


Ein Haus in Montevideo

17. Nov 2003 02:35 ~ comments(0)




Ja den Film werde ich mir sicher nochmal anschaun zuhause. Das Haus das mich in Monteviedeo am meisten beeindruckt hat war der Palacio Salvo -der gerae auch 75 Gebrutstag hatte. Wir haben uns raufgeschlichen und einen tollen Blick uebr die stadt gehabt. aber toller ist er noch von aussen. Das Hoechste Gebaeude in MV und in einem unglaubelichen stil gebaut. Steht mitten in der Stadt und ist auch wircklich ein wohngebaeude. Allerdings haette ich ihm auch leicht noch 20 Jahr mehr gegeben also so nach der Jahrhundertwende... nuja irgendwie der stalinistische Zuckerbaeckerstil mit runden Formen. Und das beste wir haben ein zweites gebaude des Architekten in BsAs! werden die Tage gleich mal hingehen und es suchen.

Wusstet ihr dass Montevideo suedlicher liegt als Buenos Aires? damit ist es nicht nur die einzige Hauptstadt Lateinamerikas in der man Baden kann (behaupten sie von sich slber aber ich war schon in Havanna baden) naja sondern auch die suedlichste Hauptstadt lateinamerikas aber nur um ganz wenig. Santjago BsAs und MV liegen alle fast auf dem 35.Breitengrad, uebrigends auf der suedhalbkugel ist dass die hoehe von Antalya.


Santa Catalina Nr.3

17. Nov 2003 02:12 ~ comments(0)





also den ersten Tag in Montevideo hab ich ja schon beschrieben. am zweiten tag sind wir dann von Fer (Fernanda) zu ihrer Familie mitgenommen worden Santa Catalina (Nr3 weil wir in Buenos Aires ja schon zwei s Catalinas kennen - ich sag nur autounfall) Hier handelt es sich um ein Asentamiento im Cerro. Also was ist dass: Cerro ist ein Stadtteil von Monteviedeo, der um eine Berg rumgebaut ist auf der Oestlichenseite der Bucht von Montevideo. Man hat ne super aussicht vom Ber aus auf die Skzline der Stadt. gut und hinter dem Berg haben sich vor 6 Jahren einige Familen begonnen Land zu besetzten. eigentlich war der Ort nur ein Badvorort von Monteviedeo mit Wochenendhaussern. Fers Familie also ihre Oma sind fuerher hier auch schon hergekommen zum baden. und dann vor einigen Jahren haben also die Finanzielle Situation immer schlechter wurde sind sie aus der Wohnungbaukooperative ausgestiegen und haben ein Wochenendhaus was leerstand besetzt und weiter oben eine am Berg ein Sueck Land. Zusammen mit einer Gruppe von Leuten. Sie haben das Laand dann in Grundstuecke von 10 auf 20 Metern aufgeteilt und bauen seitdem an ihrem Haeusschen. Ihr Haeusschen ist inzwischen schon ganzschoen gross und nett. Aber wie auch in den haeussern in der Stadt moechte ich nicht wissen wie sich der Winter hier anfuehlt. Fuer uns wars malwieder super interressant und auch einbisschen komisch wenigstens wars nicht nur so das uns was vorgefuehrt wurde sondern dass wir acuh vorgefuehrt wurden.

In dem Viertel gabs malwieder alles und wenn wir ueber Montevideo arbeiten wuedern, dann wuerden wir vielleicht nur ueber das viertel schreiben. es gab familiengaerten, schulgaerten, NGO gaerten, Nachbarschaftsgaerten, und das ganze ncoh mit strand und einem kleinen natuerlichen Hafen, der Griechischer Hafen heisst und wircklich so aussieht! mit weissen Haeusern im Hintergrund.


Geschichtenerzaehlen

16. Nov 2003 19:36 ~ comments(2)



Einen Abend waren wir in Montevideo in einer Bar in der eine Geschichtenerzaehlerin aufgetreten ist. SUPER! und zwar gings wie folgt Eine Frau hat einen Roman den sie gelsen hat innerhalb von 3 Stunden nochmal in ihren Worten nacherzaehlt. eigentlich ganz schoen einfach und so schoen! mit kerzenlicht ausgesuchter musik und man duerfte nachfragen wenn man was nicht verstanden hat

der Roman war nix tolles "Ich und Kennedy" aber einfach eine ganze geschichte erzahlt zu bekommen war einfach super!


Mate 2

16. Nov 2003 19:21 ~ comments(0)

pompijja.jpg

Uruguay ist nochmehr MATE-land sagen wir mal 25 prozent aller leute laufen immern mit ihrer tasse in der hand und der Thermo untern armgeklemmt rum IMMER auch im buss und auf der Strassen... Wir haben uns natuerlich gleich mal angeglichen und ich hab mein Equipo um deine Matetasche und eine schicke Therom vervollstaendigt.

Das matepulver hier ist feiner als in BsAs und schmeckt, mir zumindest besser das feinere pulver verlangt andere zubereitungstechniken und jeder hat seine speziellen tricks dabei ziel ist es aus einer voll mit pulver aufgefuellten Tasse durch geschicktes nachfuellen moeglichst lange geschmack rauszuholen...

auf dem Bildchen sind die Sauggeraete zu sehen die gleichzeitig zum stampfen des Krauts verwendet werden


Am Strand

16. Nov 2003 19:06 ~ comments(0)

am strand.jpg

Wir sind super nett in empfanggenommen worden in Monteviedeo! ame ersten Abend sind wir mit auf eine Hochzeit in einer Bar die "Scharzer Kater, weisse Katze" hiess- aber die Braut ist nicht verschwunden! Am naechsten Tag waren haben wir eine langen Spaziergang durch die stadt gemacht uebr einen endlosen Floh und Gemuessemarkt der in einem Ganzen stadtviertel auf den strassen stattfindet. Die Busse machen sontags dann immer einen umweg. Die Leute verkaufen alles- haengt wohl auch mit der kriese zusammen die hier ein Jahr nach argentinien angekommen ist. Insgesammt ist es wohl so dass die soziale Schere zwischen ganz arm und ganz reich - dank der relativ starken sozialstaatlichen gesetze, die hier schon frueher als in europa eingefuehrt wurden- nicht ganz so stark auseinander klafft also die ganz armen sind hier nicht so viele wie in argentinien - nur 15% nicht 50 % wie in argentinien und die ganz reichen sind auch nciht so viele.

ich kanns vom strassenbild her nicht richtig eichaetzen es ist irgendwei so alsob die zeit hier stehengeblieben waere auf der strasse viele alte autos- insgesammt viel weniger als in argentinen die haeuser - wuenderschoene ueberigends malwieder alle einbischen am verfallen.... Stephan meint- die leute wuerden in Monteviedeo nicht so sehr protzen.... kann sein

nuja auf jedenfall sind wir dann mit der Ganzen WG also Antje, Carlos und Fer an nen Strand gefahren und haben gebadet d.h. die Deutschen unter uns haben gebadet die MonteviedeoanerInnen haben mate getrunken. das wasser war schon einbischen salzig und vorallem oben kalt und unten warm - meine thaorie dazu ist: dass unten warmes flusswasser liegt und obendrueber kaelteres meereswasser... die farbe war ncihtmehr ganz so braun wie in buenos aires... insgesammt erschiens mir relativ sauber die monteviedeoanerInnen haben in den letzten jahren ihre abwasserroehren verlaenger!


Radio Alternativa

16. Nov 2003 18:53 ~ comments(0)

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carlos radio.jpg
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Ein anderer Ausflug den wir in Monteviedeo unternommen haben ging zum Nachbarschaftsradio RADIO ALTERNATIVA

Carlos arbeitet dort zusammen mit ca 10 anderen Leuten er war von anfangan dabei seit ca 1996 haben er und ein paar freunde gemeinsam dieses Piraten Radio aufgezogen 4 mal sind sie schon von der Polizei geratzt worden und jedesmal was das ganze equipement weg irgendwie haben sies dann immerwieder neu aufgetrieben und jetzt sind sie angeschlossen an das selbstorganiserte kulturzentrum eines vorstadbezirks- und ausserdem haben sich die anderen Piraten Radiosender in Montevideo (So um die 40) wohl auch zusammengeschlossen und sind mehr oder weniger anerkannt... solange niemand ihre frequenzen beansprucht von den legalen sender zumindest und so haben sie gerade keine angst vor einer Razzia

sie haben eine sender den man so im umkreis von 3 kilometern hoeren kann ("Tratar con Carinio"- Liebevoll behandeln!- steht auf ihrem Transistor und senden das wochenende uber. Im einstundentakt machen sie sendungen mit infos und musik Die Bedeutung des Radios ist hier recht gross -meinen sie- weil die zeitungen so teurer sind, dass sich die leute sie garnicht leisten koennen wircklich unglaubelich 1 bis 2 euro ich hab mich mit dem Zeitungshaendler im Zentrum der Stadt unterhalten es war am anfang vom monat, da meinte er ginge das geschaeft noch recht gut erst am ende sei das geld der leute alle aufjedenfall hatte er 20 zeitungen an diesem tag verkauft.... naja


FUCVAM

16. Nov 2003 18:45 ~ comments(0)

fucvam.jpg

Hier ein blidchen fuer die Marit

die beruehmten wohnungsbaukooperativen! naja dazu sag ich dann wohl lieber nix nur soviel fuer die unbeteiligten

es gibt in uruguaz eine bewegung von leuten die sich zusammenschliessen um gemeinsam land zu kaufen oder zu besetzten oder zu bekommen und dann vom staat unterstuetzt haeusser zu bauen. und diese dann gemeinsam zu verwalten.

dieses szstem ist von der basis aus entstanden und hat nun verschiedenen gesetzte zur folge...(nachzulesen in Marits Diplomarbeit!) in argentinien wird dieses system seit ein paar jahren von oben her eingefuehrt.. wir haben gehuert dass die Wohnungsbaukooperativen in Uruguay nicht allen leuten gefallen weil man viel geld selber einzahlen muss und es lange duern kann bis ein land gefunden ist und die Kredite fuer den Bauder haeusser beantragt sind. solange mussen die leute in provisorischen unterkuenften wohnen... die Familie die wir kennengelernt haben haben gesagt sie haetten das geld nicht gehabt in eine solche kooperative einzutreten bzw in der zu bleiben in der sie bereits waren und haben lieber selber land besetzt und ihr haus selber angefangen zu bauen... nuja was meinst du marit? ich werde deine arbeit nochmal genauer lesen .


Diplomarbeit

16. Nov 2003 18:34 ~ comments(0)

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so das war jetzt lange dass ich nix geschrieben hab was wohl daran lag dass ich die letzte woche mit dem schreiben unsere exposes beschaeftigt war und da ist es nun: (hier ein blidchen aus uruguay,colonia in einem skulpturengarten am meer)

Exposé Version am 12.11.2003 Forschungstitel Probleme und Chancen urbaner Gärten in Buenos Aires: Analyse der wichtigsten AkteurInnen und deren Strategien, urbane Gärten in Buenos Aires umzusetzen. Forschungsfrage: Welche unterschiedlichen Strategien gibt es, urbanen Gärten (UG) umzusetzten? Einführung Innerhalb des bebauten Gebietes von Buenos Aires (AMBA- Area Metropolitana de Buenos Aires, metropolitanes Gebiet von Buenos Aires) gibt es eine große Anzahl von Gärten (ca. 10.000), in denen urbane Landwirtschaft betrieben wird.

Die meisten der urbanen Gärten sind in den letzten zwanzig Jahren entstanden. Die Kultur, Gemüse und Obst in Gärten in der Stadt anzubauen, war davor, in den Jahren der Modernisierung, weitgehend in Vergessenheit geraten.

Die Gärten dienen unterschiedlichen Zwecken, und werden von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen betrieben.

Viele der Gärtnen reagieren bewusst auf die neoliberalen Politik Argentiniens, die seit der Militärdiktatur betrieben wird. Die Auswirkungen dieser Politik sind die wirtschaftliche und soziale Krise, mit hoher Arbeitslosenquote, Verarmung und Marginalisierung breiter Bevölkerungsschichten, und zum anderen die politische Krise der Unglaubwürdigkeit des politischen Systems, des Einflusses staatlichen Instanzen und mangelnder Einflussmöglichkeiten der Bevölkerung.

So dienen viele Gärten der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln, um auf die zunehmende Verarmung zu reagieren. Um dieses Ziel zu unterstützen und zu propagieren, wurde sogar ein staatliches Programm (ProHuerta) ins Leben gerufen. Eng damit verbunden ist das Ziel, Menschen, die von der grassierenden Arbeitslosigkeit betroffen sind, in eine sinngebende und weiterbildende Tätigkeit zu integrieren. Ein anderes wichtiges Ziel urbaner Gärten, das auch präzise formuliert wird, ist sozialer Treff- und Organisierungspunkt, und sogar Artikulation politischen Protestes zu sein. Damit wird auf Marginalisierung und mangelnde politischen Partizipationsmöglichkeiten reagiert, bis hin zu einem Gegenentwurf zu einem Agrarprodukte exportierenden Wirtschgaftssystem, das es nicht schafft, Hunger im eigenen Land zu verhindern.

Ein anderer wichtiger Einfluss ist seit Beginn der 90er Jahre die Besinnung auf ökologische Werte in einem Land, das von Agrarindustrie geprägt ist. Die meisten Gärten werden organisch betrieben. Viele Studierende und einige ProfessorInnen aus den landwirtschaftlichen Fakultäten vertreten einen kleinteiligen, organischen Ansatz und unterstützen Menschen, die urbane Gärten anlegen mit Fachwissen. An der Facultad Agronomía der Universidad de Buenos Aires ist daraus ein eigenes Projekt entstanden (PEUHEC). Ebeno gibt es NGOs, die an derselben Stelle ansetzen (CETAAR).

Ferner werden Gärten, an Schulen oder Psychatrische Kliniken angegliedert, zu Lehrzwecken oder zu therapeutischen Zwecken eingesetzt.

Formale Stadt- und Grünflächenplanung hat in Buenos Aires ein geringes Gewicht. Sie ist stark zentralisiert und sieht kaum Patrtizipationsmöglichkeiten vor (Auswirckungen der Diktatur und der Investorenplanung). Zum einen befinden sich deswegen die Gärten meistens auf Privatgrundstücken, oder Flächen, die sich die BetreiberInnen der Gärten in Eigeninitiative angeeignet haben. Zum anderen spielt die Stadtverwaltung als Akteurin in der urbanen Landwirtschaft in der Regel nur dort eine Rolle, wo einzelne VertreterInnen sich engagieren.

Das Phänomen der urbanen Gärten hat in Buenos Aires ein beachtliches Ausmass angenommen. Um diesem mit einem planerischen Ansatz gerecht zu werden, ist es notwendig, das Phänomen in seiner Breite, d.h. AkteurInnen und deren Beweggründe zu kennen. Um dabei im Interesse der AkteurInnen beraten zu können, ist es wichtig zu verstehen, wie die einzelnen AkteurInnen „ihre“ Gärten um- und durchsetzen, d.h. welche Strategien sie ergreifen, die selbstgesteckten Ziele, die sie mit den Gärten verfolgen, zu erreichen.

Die bisherige Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass die bestehenden Projekte gut zugänglich sind und die Betreibergruppen der Gärten ihr Ziele gerne weitergeben und formulieren. Was ebenfalls auffällt ist, dass dieses relativ junge Phänomen der Gärten hier an mehreren Stellen aufgetaucht ist, und dass noch keine Vernetzung stattgefunden hat. So erklärt sich die Notwendigkeit, die einzelnen AkteurInnen zu betrachten.

Ziel der Arbeit Diese Diplomarbeit wird aufzeigen, welche Strategien die verschiedenen Akteursgruppen der urbanen Gärten einsetzen, einen oder mehrere Gartenprojekte zu errichten, zu erhalten oder weiterzuentwickeln und mit den dabei auftretenden Problemen umzugehen.

Dabei wird in einem ersten Schritt die Vielfältigkeit des Phänomens der urbanen Gärten in Buenos Aires und ihrer Akteursgruppen dargelegt und eine schematische Gliederung der einzelnen AkteurInnen aufgestellt.

Als zweiter Schritt wird jede der wichtigen AkteurInnen mit ihren Motivationen und daraus resultierenden Zielen, die sie mit dem Garten/ den Gärten verfolgen, beschrieben, und ihre jeweiligen Vorgehensweisen dargestellt. Probelem, die von den AkteurInnen selber genannt werden, werden herausgearbeitet und ihrer Wichtigkeit nach geordnet.

Im dritten Schritt werden die Strategien akteursspezifisch daraufhin analysiert, ob sie geeignet sind, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Es werden alternative Handlungsansätze vorgeschlagen.

Erläuterung des Forschungsverlaufs Als die acht wichtigsten Akteursgruppen in BsAs können Haushalte, Nachbarschaftsgruppen, Basisgruppen, professionelle Fachorganisationen, Universitäten, Institutionen (Schulen und Krankenhäuser) und kommunale und staatliche Institutionen definiert werden.

Unterschieden werden kann in 3 Typen: Personen und Gruppen, die sich in Bezug auf diesen Garten organisieren, Gruppen die einen oder mehere Gärten neben anderen Projekten unterhalten, und Organisationen die G ärten fördern, ohne selber welche zu betreiben.

Die einzelnen Motivationen können sein: Verbesserung der Ernährungssituation (Produktion für Verkauf, Eigenverbrauch, Verbesserung der Qualität der Lebensmittel), ABM Stellen schaffen, integrierende Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Therapie, Unterricht, Community Building, politisches Projekt, Öffentlichen Raum herstellen, Stadt gestalten, Freizeitgestaltung, gesund Leben u.a. In der Regel verfolgt ein AkteurInnen mehr als eines dieser Ziel.

Die Studie wird aus den acht Akteursgruppen jeweils ein bis drei AkteurInnen exemplarischen beschreiben, (insgesamt 10-14) um drenn unterschiedlichen Positionen im Feld der urbanen Landwirtschaft gerecht zu werden.

Um die Strategien und Probleme der jeweiligen AkteurIn zu beschreiben, wird ihr Umgang mit den verschiedenen Voraussetzungen (Ressourcen), die zum Betreiben eines Gartens notwendig sind, betrachtet. Diese Voraussetzungen sind: Land, Geld, Materialien, Arbeitskraft (TeilnehmerInnen), Wissen, Organisierung der Arbeit und des Gartens, Kontakte zur Umgebung, Zusammenarbeit mit Behörden und unterstützenden Institutionen.

Ebenfalls akteursspezifisch schliesst sich an diese Aufnahme der Strategien, eine Analyse, ob diese erfolgreich sind, d.h. ob sie diese Voraussetzungen enstsprechend der Zielsetzung der AkteurIn gewährleisten. Dabei kann dieselbe Strategie je nach AkteurIn und Zielsetzung verschieden erfolgreich sein. Diese Analyse basiert auf den Einschätzungen der AkteurInnen selber, der Wertung durch die AutorInnen, sowie dem Hinzuziehen weiterer Informationen.

Aus dieser Analyse werden Vorschlägen für alternative Ansätze zur Erreichung der jeweiligen Ziele entwickelt. Dabei wird die Perspektive der beteiligten Personen und Organisationen selber eingenommen und aus einer beratende Postition herraus argumentiert.

Zentrales Instrument der Forschung und Darstellung der Arbeit ist dabei eine Matrix (s. Anhang), die es erlaubt, die Vielzahl der Aspekte zu ordnen und gewichten zu können. Die Strategien und Probleme, deren Analyse und die daraus resultierenden Alternativvorschläge werden schematisch entsprechend der betreffenden Voraussetzungen aufgeschlüsselt. In diese Matrix findet auch die zeitliche Dimension Eingang: Gründung des Gartens, Betrieb (Erhalt des Gartens) und nähere zukünftigen Planungen. Dies erlaubt, sowohl generelle Veränderungen festzustellen, als auch die gewonnen Erkenntnisse zu verallgemeinern (z.B. in Bezug auf weitere Gartengründungen).

Aus der Zusammenschau der Einzelanalysen ergibt sich schliesslich eine Querschnitt durch die Situation der urbanen Landwirtschaft, anhand dessen es möglich ist, planerische Einschätzungen auf allgemeinerer Ebene zu entwickeln. Ziel dieser Arbeit wird es allerdings nur sein, einen Ausblick zu geben, entlang dessen sich weiter mit dem Thema beschäftigt werden kann.

Forschungsmethoden und -verlauf: 1. Literaturrecherche und Knüpfen erster Kontakte von Berlin aus.

  1. Bestandsaufnahme: Beschreibung der Situation der urbanen Gärten in Buenos Aires. Besuch verschieder Gärten und Institutionen. Beschreibungen der Gärten in ihren technischen und organisatorischen Aspekten anhand fragebogengeleiteter Interviews mit GärtnerInnen (s. Anhang), sowie durch eigene Anschauung vor Ort. Beschreibung der Entwicklung und Situation der urbanen Gärten in Buenos Aires anhand fragebogengeleiteten Interviews mit ExpertInnen aus Universitäten, Stadtplanungsbehörden, Ämtern; aber auch PolitikerInnen und interessierter Privatpersonen (s Anhang). Ergänzung durch Literatur und Stadtpläne. Zusammentragen statistische Daten über Bevölkerungsentwicklung.

Gewährleistung annähernder Vollständigkeit der besuchten Projekte und Organisationen/ Institutionen, sowie der vertretenen Ansichten und vermittelten Informationen durch Schneeballprinzip: Hinweise und Kontakte durch die bereits besuchten AkteurInnen.

Anpassen der Fragebögen an Gegebenheiten vor Ort, je nach Forschungsstand (grounded theory).

Festhalten der Ergebnisse im Stadtplan bzw. in Text- und Bildteil der Arbeit.

  1. Formulieren der Forschungsfrage und Erstellen des Forschungsdesign aufgrund der Bestandsaufnahme und in Diskussion mit Expertinnen vor Ort.

Festlegung der Untersuchungskriterien, Überführen derselben in eine Matrix, bestehend aus einem Aufnahmeteil, in dem Strategien und Probleme der einzelnen AkteurInnen nach Bedingungen/ Motivationen und zeitlichem Verlauf aufgeschlüsselt werden, und aus Auswertungs- und Entwurfsteil, in dem die Startegien gewertet werden und entsprechend Alternativvorschläge gemacht werden (s. Anhang).

  1. Repräsentative Auswahl der zu untersuchenden AkteurInnen: Erschöpfung des Schneeballprinzips (Erreichen einer annährernden Vollständigkeit), Abdeckung der wichtigsten Aspekte, ebenfalls Gesichtspunkte der Arbeitserleichterung (Kooperationsbereitschaft, Erreichbarkeit).

  2. Isolierte Untersuchung der AkteurInnen auf ihre Strategien hin, anhand fragebogengeleiteter Interviews. Zusammensetzung des Fragebogens: allgemeiner Teil, der Daten und Zielsetzung der betreffenden AkteurInnen (Institution, Nachbarschaftsgruppe,…) erfasst, und erster Teil der Matrix, die die verschiedenen Aspekte der Strategien der entsprechenden AkteurInnen erfasst und ordnet (s.o./ s. Anhang).

Offene Gestaltung der Interviews, da die Praxis zeigt, dass es zumeist nicht möglich ist, die Fragebögen chronologisch auszufüllen. Vor allem Gruppeninterviews; Anzahl der Interviews richtet sich nach Kompetenzen der interviewten Personen. Generell wird bei einer AkteurIn solange nachgefragt, bis alle Punkte des Fragebogens abgehandelt sind. Zugunsten der Breite der Untersuchung wird auf eine tiefergehende Untersuchung der einzelnen AkteurInnen (z.B. Teilnehmende Beobachtung) verzichtet

Parallel: weitere Aufnahme von Gärten, Interviews mit GärtnerInnen und Expertinnen, um entstehendes Bild der Situation und Entwicklung urbaner Gärten in Buenos Aires zu komplettieren bzw. Brüche aufzuzeigen. Dies ist Voraussetzung für die AutorInneneinschätzung bezüglich der Alternativstrategien.

  1. Auswertung der Ergebnisse und Diskussion Schematisieren der erhaltenen Information in der Matrix.

Analyse der Strategien und Gewichtung Probleme. Ziel der Analyse: Aufzeigen, ob die Strategien geeignet sind, die gesteckten Ziele zu erreichen und wo die Problempunkte liegen. Erstellt auf Einschätzung der AkteurInnen selber und auf Einschätzung der AutorInnen auf Basis von Informationen, die Interviews mit anderen ExpertInnen sowie der Literarturrecherche entspringen.

Aufzeigen von Vorschlägen, auf welche Weise die Arbeit im Sinne des/der entsprechenden Akteurs/In verbessert werden könnte.

  1. Verschriftlichung Die Beschreibung der jeweiligen AkteurIn und ihrer Zielsetzungen findet in einem kurzen Textteil statt unterlegt mit Bildern und Plänen. Die Strategien , deren Analyse und die daraus resultierenden Alternativen werden schematisch in der Matrix dargestellt. Die Analyse der Strategien und das Entwickeln von Alternativvorschlägen findet neben der Matrix zusätzlich in einem kurzen Textteil statt.

Erarbeiten einer spanischen Kurzfassung.

  1. Präsentation der Arbeit in Berlin Vorraussichtilch Powerpoint Präsentation fuer alle freundInnen der Gaerten in Staedten


wal und ombues

8. Nov 2003 18:40 ~ comments(0)

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Auf dem eine bild koennt ihr in dem vielen meer - atlantik bei valizas in uruguay die armflosse eines wales sehen der da in den wellen gespielt hat und auf dem anderen koennt ihr die ombues sehen. beide haben wir gestern und vorgestern getroffen und beide species haben etwas gemein die einen sehen ein bischen aus wie fische sind aber keine die anderen sehen aus wie baeme sind aber keine! es sind omue- und was genau das ist das weiss noch keiner so genau - sie sind aufjedefall toll! und der hueter dieses waldes marcos ist noch viel toller! direckt aus dem herrn der ringe entstiegen!

schoen waren unsere 3 tage am meer und im wald!


Halloween

4. Nov 2003 02:46 ~ comments(0)

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Vonj Halloween haben wir ausser den tollen Torten nicht viel mitbekommen und auch vom Fest der Toten nix meine mama erzaehlte mir dass der Halloween boom der letzten jahre ein Werbetrick der US Amerikanischen Faschingsindustrie gewesen sei um die einbrueche vom Fasching 1991 wieder gut zu machen, der wegen des ersten Irakkriegs ausgefallen sei...

Auch einen Candombe im Barrio Sur haben wir verpasst unser Glueck angeblich tanzt hier die Nachbarschaft jeden abend von Stephans Fenster ausser an dem Montag an dem wir dawaren nuja zum glueck hatte er ein paar fotos gemacht - Also das Tanzen zu Trommelklaengen auf der Strasse schein tzpisch uruguayanisch zu sein und wird in diesem Viertel in dem die nachfahren der Afrikanischen Sklaven - die immernoch mit Diskreminierung zu kaempfen haben- wohnen auch als neus kulturelles identitaetsprojekt benutzt.

nuja verpasst ist verpasst



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