25. März 2017 08:49

LAMP++ mit snow leopard

von robert 8. Sep 2009 23:42 (vor 2754 Tagen) ~ comments (2)

snow leopard (mac os x 10.6) ist zwar mit seinem 64bit dingelskern dann doch nicht so der (freudig) erwartete geschwindigkeitsrausch. was aber gut ist: apple hat die skriptsprachen aktualisiert. das bedeutet neben neuesten version von python, ruby und perl gibt es auch php 5.3. und diesmal sogar mit den wichtigsten libs. ich habe bisher noch keine extension vermisst. deshalb habe ich das auch noch nicht kompiliert. trotzdem muss man noch ein bisschen rumfummeln, bis man eine gutausgerüstete entwicklermaschine bekommt.

LAMP == linux, apache, mysql, php

linux

ok, war nur spaß. wie lassen natürlich das os x system drauf…

apache

apache2 ist schon installiert und kann über das kontrollfeld systemeinstellungen/ freigaben/ webfreigabe aktiviert werden. testen kann man das dann, indem man http://localhost in die browser adresszeile eingibt.

msql

mysql fehlt. die erste lücke ist gefunden. mittlerweile gibt es dafür aber ein vorkompiliertes paket.

http://dev.mysql.com/downloads/mysql/5.1.html#macosx-dmg

das 10.5 intel image funktioniert bei mir wunderbar. man kann sich ein kontrollfeld installieren (empfehlenswert), mit dem man die DB hoch und runterfahren kann.

einen hübschen cocoa client gibt es hier: sequel pro

php aktivieren

php ist von hause aus nicht aktiviert. d.h. hier muss man an die konfigdatei ran: in /etc/apache2/httpd.conf die zeile

LoadModule php5_module        libexec/apache2/libphp5.so

auskommentieren. oft braucht man auch virtuelle hosts. dann sollte man gleich noch die zeile

Include /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

auskommentieren. in der extra/httpd-vhost.conf sollte dann auch schon was sinnvolles stehen. bei mir steht da:

<Directory /Users/rw/dev/sites/*/htdocs>
    Order allow,deny
    Allow from all
    AllowOverride All
    Options FollowSymLinks
</Directory>

<Directory /Library/WebServer/Documents>
    Order allow,deny
    Allow from all
    AllowOverride All
    Options FollowSymLinks
</Directory>

NameVirtualHost *:80
<VirtualHost *:80>
    ServerAdmin webmaster@dummy-host.example.com
    DocumentRoot "/Library/WebServer/Documents"
    ServerName localhost
    ServerAlias otto
</VirtualHost>


<VirtualHost *:80>
    ServerName demo
    ServerAlias demo.otto
    DocumentRoot /Users/rw/dev/sites/demo/htdocs
    ErrorLog /Users/rw/dev/sites/demo/log/error_log
    CustomLog /Users/rw/dev/sites/demo/log/access_log combined
</VirtualHost>

bedeutet: der default host ist wie gehabt unter /Library/WebServer/Documents. meine experimente finden unter /Users/rw/dev/sites/demo/htdocs statt, wobei demo der name des virtuellen hosts ist (otto ist der computername). die directory anweisungen sind dafür da, dass ich alles machen darf, sprich: symbolische links setzen und .htaccess dateien anlegen. jeder virtuelle host muss natürlich in die /etc/hosts eingetragen werden:

127.0.0.1       localhost demo

sonst bekommt man zb. statt dem demo server, demo.com zu gesicht, wenn man es im browser aufruft.

nach einem apache restart. haken in systemeinstellungen/ freigaben/ webfreigabe wegnehmen und wiederreinsetzen sollte dann php funktionieren. testbar über eine datei zb. info.php, die man in /Library/WebServer/Documents platziert und via http://localhost/info.php aufruft.

<?phpinfo()?>

hyperestraier

zu einer guten webanwendung gehört eine leistungsfähige suchmaschine. erste wahl ist hierbei hyperestraier. glücklicherweise ist das kompilieren absolut problemlos. voraussetzung ist die qdbm die sich aber auch klaglos kompilieren läßt. also qdbm runterladen unter http://qdbm.sourceforge.net/ auspacken, ins verzeichnis wechseln und dann die hlg3fltgk:

./configure
make mac
sudo make install-mac

man beachte die mac version von make und -install. nach selbigem verfahren bringt man dann auch den hyperestraier zum laufen.

spätestens jetzt wird es auch interessant /usr/local/bin in den systemsuchpfad von kommandozeilenprogrammen aufzunehmen. dazu ändert man die entsprechende zeile in der /etc/profile in

PATH="/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin:/usr/local/bin"

das gilt dann für alle user. wenn man das nur für einen user möchte, trägt man in die /Users/username/.bash_profile diese zeile ein:

PATH="$PATH:/usr/local/bin"

imagemagick

viele webanwendungen verwenden imagemagick zur bildbearbeitung. und das zu recht, sind doch die resize ergebnisse denen der gd-lib in sachen qualität deutlich überlegen. als kommandozeilentool ist die installation i.d.R. auch vollkommen unkomliziert. leider ist imagemagick auf dem mac ein echtes sorgenkind. zwar gibt es mittlerweile ein binary auf den projektwebseiten, die systemintegration ist indes sehr unhandlich, so dass man davon abraten muss. (man muss entweder eine reihe von umgebungsvariablen setzen — dann auch wieder extra für den apache — oder ca. 10 symlinks setzen…) beim surfen nach einer neuen lösung bin ich auf ein interessantes script gestossen, dass das runterladen+kompilieren von imagemagick und den zahlreichen bibliotheken, von denen es abhängig ist, erleichtern soll. und es funktioniert wirklich:

http://github.com/maddox/magick-installer/tree/master

wer dieses shellscript direkt auschecken will (git clone) braucht natürlich noch den versionsverwaltungsclient (siehe nächster abschnitt).

testen, ob alles funktioniert, kann man z.b. mit dem kommando

convert logo: logo.gif

das sollte das gif mit dem kleinen magier erzeugen.

subversion und git

ein subversion client ist bei snow leopard schon dabei. git ist das neueste ding in sachen (dezentrale) versionsverwaltung. ich habe mir einen installer runtergeladen und der funktioniert auch (leo intel image):

http://code.google.com/p/git-osx-installer/

ja. das wars erstmal. jetzt hat man ein system, mit dem man schonmal einiges anstellen kann. viel spaß.


tiger vs. leopard

von robert 4. Dez 2007 20:29 (vor 3399 Tagen) ~ comments (0)

… oder leopard ist das neue vista.

wer noch ein tiger drauf hat, sollte getrost dabei bleiben. die neue osx version ist für mich eine große enttäuschung. apple hat das system ja seit über einem jahr angekündigt. leider kann man das eher als marketinggeschwätz verbuchen. ich kann keine substanziellen verbesserungen erkennen.

  • 64 bit. wird dadurch alles schneller? stabiler? habe eher den eindruck, das system läuft jetzt n tick langsamer und meine anwendungen stürzen häufiger ab. systemabstürze hatte ich allerdings noch keinen.

  • time machine. brauche ich nicht.

  • spaces. komm ich nicht mit zurecht. einen browser+emailclient brauch ich eh immer (in jedem space) und skypefenster in einem und den chatverlauf im anderen space ist auch nicht so das wahre. ist wohl eher was für spezialisten.

  • neues dock. es ist neu, ja. und? bleib mir weg mit transparenzen und 3d effekten.

  • finder. das ist übel: früher konnte ich mit apfel+ü zum übergeordneten Ordner springen. das funktioniert nicht mehr. das macht mich richtig sauer. UPD: habs wiedergefunden. das heißt jetzt apfel+pfeil-oben. coverflow sieht geil aus aber braucht kein mensch. in der zentralen frage aller grafischen systeme: „.. und wo ist jetzt die datei?“ sind wir keinen schritt weiter gekommen. der algorithmus, der beim datei speichern dialog die zuletzt benutzten ordner anzeigt, ist mir weiterhin ein rätsel.

  • drucker einstellen. habe heute über eine stunde gebraucht, den netzwerkdrucker zum laufen zu bekommen. unser cupsd ist so eingestellt, dass er die verfügbaren drucker im netz annonciert. unter tiger kann man dann bequem einen drucker wählen. jetzt muss ich den kompletten warteschlangenamen angeben. in meinem fall lautet der so: monty.hq.home/printers/Canon_iP4300_USB_1

was mir gefällt sind die neuen grauen fensterbalken. ganz kleiner trost.

apple hat sich über die vista-xp downgrader lustig gemacht. so richtig versteht man diesen witz erst, wenn man mal 2 wochen mit leopard gearbeitet hat.

habe hier nochwas sehr subjektivistisches gefunden


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